Den Hafen erkunden
Reisen im U-Boot

U-Boot Espadon

Die Espadon war 25 Jahre lang auf –besser gesagt, unter- allen Meeren der Welt zuhause gewesen bevor sie zum Publikumsliebling in Saint-Nazaire wurde.

Zur Beachtung

Am 23. September 2017 ist das U-Boot von 10 Uhr bis 12 Uhr 30 und von 15 Uhr bis 17 Uhr 30 geöffnet.

Der Schwertfisch läßt grüßen!

Wissen Sie noch ? Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer, der Roman von Jules Verne, und das geheimnisvolle Unterseeboot Nautilus… Vielleicht haben Sie als Kind davon geträumt ? In Saint-Nazaire können Sie ein richtiges U-Boot besichtigen. Kommen Sie mit ins U-Boot Espadon ?

Seit annähernd  30 Jahren ist das französische U-Boot Espadon (französisch für “Schwertfisch”) innerhalb der befestigten Schleuse für Besucher zugängig. Sie durchlaufen das ganze U-Boot, die ganze “Röhre” die zum Teil sehr eng ist. Nicht nur für Kinder ein einmaliges Erlebnis!

Goldene Ohren und warme Koje

Über Audioguide erfahren Sie alles über das Leben der Besatzung, das Prinizip der “warmen Koje”, die Arbeit in der Operationszentrale, den Lärm und die Hitze im Motorenraum, den Dienst der sogenanntent “goldenen Ohren”, hochspezialisierte Techniker, die Hunderte von Geräuschen identifizieren konnten.

Steigen Sie hinab ins U-Boot:

  • Sie werden sich vorstellen, tief in den Ozean zu tauchen, auf Expedition jenseits des Polarkreises zu gehen;
  • Sie werden darüber staunen, wie 65 Mann Besatzung auf so engem Raum zusammen leben und arbeiten konnten;
  • Sie werden -sicher zum ersten Mal -hören, welche Geräusche ein Schwarm von Tiefseekrabben oder ein Eisberg, der auseinanderbricht, von sich geben.

25 Jahre unter Wasser, 17 mal der Erdumfang…

Die 78 Meter lange Espadon wurde in Le Havre gebaut, lief 1958 vom Stapel und nahm 1960 ihren Dienst auf. Das Boot konnte bis zu 5 oder 6 Tagen unter Wasser bleiben. Seine Elektromotoren brachten es auf eine Geschwindigkeit von 16 Knoten an der Oberfläche und 18 Knoten unter Wasser.

Während ihrer Zeit in der französischen Marine, immerhin ein Vierteljahrhunder, verbrachte die Espadon 2 561 Tage zur See und insgesamt 33 796 Stunden unter Wasser. Sie legte insgesamt 360 547 Seemeilen zurück, was 17 mal dem Erdumfang entspricht! Der Heimathafen des U-Bootes war Lorient. Seit 1987 ist es für Besucher im Hafen von Saint-Nazaire geöffnet; es ist das einzige Museums-U-Boot Frankreichs, das nicht auf dem Trockenen aufgebockt ist, sondern in einem Becken vor Anker liegt.

Das U-Boot ist in die Geschichte der französischen Marine eingegangen. Am 8. Mai 1964 untertauchte es während einer Erkundungsfahrt im hohen Norden das Packeis und wurde damit zum ersten französischen U-Boot, das nördlich des Polarkreises an die Oberfläche kam. Auf Ihrem Audioguide, der Sie wahlweise auf Französisch, Englisch, Deutsch oder Spanisch informiert, hören Sie einiges über diese Fahrt und über das schwierige Leben der Besatzung eines U-Bootes.

Wo?

Saint-Nazaire, Avenue de la Forme-Ecluse (gegenüber des Hauptgebäudes der U-Bootbasis). Parkplätze direkt davor.

Saint-Nazaire ist auch mit der Bahn gut zu erreichen. Vom Bahnhof kommen Sie per Bus an den Hafen. Bushaltestellen : für die Linie HélYce (täglich), Rue de la Paix + 15 Gehminuten; für die Linie U4 (Montag bis Samstag), Petit Maroc + 5 Gehminuten.

Wann?

Öffnungszeiten 2017

Letzter Eintritt eine halbe Stunde vor Schliessung.

Wieviel?

Eintrittspreise 2017
Regulär Ermäßigt* Kinder von 4-14
9 € 8,10 € 4,50 €
* Reduzierter Preis (mit gültigem Ausweis): 10% Ermässigung für Schüler, Studenten, Arbeitslose, Behinderte mit Begleitperson; Minigruppen ab 10 Personen (Gruppenzahlung).

Kombitickets: die U-Bootbesichtigung können können Sie per Kombiticket „3 Visites“ mit Escal’Atlantic und dem Stadtmuseum Ecomusée kombinieren (online buchbar).

Preise 2017 für das „3-Visites-Kombiticket“
Regulär Ermäßigt* Kinder von 4-14
20 € 18 € 10 €

Wie?

Besichtigung mit Audioguide, Dauer etwa 30 Minuten.

Der Audioguide ist in 4 Sprachen erhältlich: Französisch, Englisch, Deutsch und Spanisch.

Während der Hochsaison im Sommer empfiehlt es sich, das U-Boot morgens zu besichtigen, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Bedingungen für Reisegruppen (ab 20 Persone)

Die Spezifitât des U-Bootes macht die Besichtigung leider für Rollstuhlfahrer nicht möglich.